Gelungene Maifeier auf dem Hufeisen

Aus der GNZ vom 2. Mai 2026
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SPD feiert auch dieses Jahr den 1. Mai
Am Wochenende haben sich Mitglieder der SPD Linsengericht vor Ort am Hufeisen getroffen für letzte Absprachen und Vorbereitungen.
„Wir freuen uns sehr darauf, auch dieses Jahr diesen wichtigen Feiertag mit vielen Menschen begehen zu können“ sagt Karin Eichhorn, Vorsitzende der SPD Linsengericht.
Für Verpflegung ist natürlich gesorgt inklusive der beliebten Linsensuppe. Die musikalische Begleitung kommt wie jedes Jahr von den Alphornbläsern.
Die SPD hofft auf gutes Wetter und freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.
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Drei Frauen führen die SPD-Fraktion
Mit einem starken Votum stattet die SPD-Fraktion in der Linsengerichter Gemeindevertretung ihren neuen Fraktionsvorstand aus. In der konstituierenden Sitzung wurden am 14. April Annette Fehlhauer als Vorsitzende sowie Astrid Rost und Anna-Lena Boß als Stellvertreterinnen einstimmig gewählt. Annette Fehlhauer war bisher bereits stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Ausschussvorsitzende, Astrid Rost ist aktuell noch Beigeordnete und als Bürgermeisterkandidatin vielseitig in Erscheinung getreten, Anna-Lena-Boß komplettiert als junge Politikerin den Fraktionsvorstand.
Damit setzt die SPD ihren konsequenten Kurs einer Neuaufstellung mit starken Frauen an der Spitze fort. Insgesamt besteht die Fraktion aus 5 Frauen und 3 Männern. Neben den drei genannten Frauen sind dies Petra Weidling, Martina Wolf-Eisenberg, Markus Luderer, Michael Bollmann und Erhard Hartmann. Die Ortsvereinsvorsitzende Karin Eichhorn betont den starken Zusammenhalt in Ortsverein und Fraktion. Das zeigt sich auch in der einstimmigen Nominierung für weitere zu besetzende Positionen. So wird Spitzenkandidat Markus Luderer die Liste für den Gemeindevorstand anführen. Als bisheriger 1. Beigeordneter bringt er dort wichtige Kompetenzen ein.
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LESERBRIEF an die Gelnhäuser Neue Zeitung
Volkmar Hundhausen äußert sich zur Verunstaltung von Wahlplakaten der SPD-Kandidatin Astrid Rost
Wie ein Dieb in der Nacht
Nach einer zunächst fairen Auseinandersetzung der sechs Kandidatinnen und Kandidaten um das Bürgermeisteramt in Linsengericht hat jetzt einer der Wähler den Sinn demokratischer Wahlen nicht verstanden und in der Woche vor der Stichwahl den gesellschaftlichen Anstand verloren. Wie ein Dieb in der Nacht ist er in den Linsengerichter Ortsteilen von Plakat zu Plakat geschlichen, um der Kandidatin Astrid Rost die Ansehnlichkeit zu stehlen. Er hat ihr Gesicht auf den Plakaten verunstaltet. Dieser Wähler war mit seiner Frauenangst gewiss nicht allein unterwegs und ist bestimmt auch gesehen worden.
Und doch kann er sich nur sicher fühlen, wenn oder weil uns das Fehlen von Unrechtsbewusstsein und Mitgefühl ohne Bedeutung ist.
Leider fügt sich diese Straftat ein in ein zunehmendes Klima der militanten Männerkultur und also der Rücksichtslosigkeit sowie der Verachtung von Frauen als minderwertige Geschöpfe.
Volkmar Hundhausen, Linsengericht-Eidengesäß
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Astrid Rost und ihre Unterstützer*innen reagieren auf verunstaltete Wahlplakat mit einer besonderen Aktion
Was für eine starke Rückmeldung auf die Glitzer-Aktion! ✨ Aus beschmierten Plakaten sind echte Hingucker geworden – dank eurer Unterstützung, eurer Nachrichten, eurer Glitzernagellack-Spenden und eines großartigen Teams. Danke an alle, die mitgemacht, mitgeholfen und unterstützt haben. 💛 Diese Aktion zeigt: Wir lassen uns nicht unterkriegen und wir halten zusammen, schrieb Astrid Rost dazu auf Instagram.
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Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost besucht Freiwilligenmesse
„Ohne Ehrenamt würde bei uns vieles nicht funktionieren.“
Zahlreiche Besucher und jede Menge Einsatz für die Gesellschaft: Die Freiwilligenmesse im Forum in Gelnhausen hat einmal mehr gezeigt, wie stark das Ehrenamt im Main-Kinzig-Kreis ist. Für Astrid Rost, Bürgermeisterkandidatin in Linsengericht, ist klar: „Ohne Ehrenamt würde bei uns vieles nicht funktionieren.“
Gemeinsam mit Altlandrat Karl Eyerkaufer, der wie kaum ein anderer für die Förderung des Ehrenamts im Kreis steht, besuchte Astrid Rost bei einem Rundgang die Messestände, bei denen auch zahlreiche Linsengerichter Initiativen vertreten waren. Das Linsengerichter Projekt Bürgerbus zeigt, wie viel durch ehrenamtliches Engagement möglich ist: Freiwillige Fahrerinnen und Fahrer sorgen dafür, dass vor allem ältere Menschen mobil bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Auch die Digitallotsen des Projekts „bildung.digital@linsengericht“ leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie insbesondere ältere Menschen beim Umgang mit digitalen Angeboten unterstützen. Ebenfalls auf der Messe vertreten war die Nachbarschaftshilfe, die mit ihrem Engagement ganz konkret im Alltag unterstützt und den Zusammenhalt vor Ort stärkt.
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Martinsschule, Geisbergschule und Haselaschule im Mittelpunkt
Main-Kinzig-Kreis investiert rund 21 Millionen Euro in die Linsengerichter Schulen
Linsengericht – Rund 21 Millionen Euro investiert der Main-Kinzig-Kreis aktuell und in den kommenden Jahren in die Schulen in der Gemeinde Linsengericht. Ziel ist es, die Schulen baulich „fit für die Zukunft“ zu machen, betonte Landrat Thorsten Stolz im Gespräch mit Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost. „Diese Investitionen stärken unsere Gemeinde als Schul-, Bildungs- und Familienstandort“, sagt Astrid Rost. „Es sind gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler, engagierte Schulgemeinden und Familien in Linsengericht.“
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Beeindruckende Aufbauarbeit für kindliche Selbstständigkeit
Astrid Rost und Annette Fehlhauer besuchen die Freie Montessori Schule in Altenhaßlau
Linsengericht. „In DIR steckt Großartiges …“ heißt es auf der Tafel gleich am Eingang zur Montessori Schule Main-Kinzig in Altenhaßlau. Und genau dieses Potential wollen die Gründerinnen und Geschäftsführerinnen Susen Schorn und Nina Villwock in den Kindern wecken. Doch auch in den Räumlichkeiten der Schule konnten Astrid Rost, Bürgermeisterkandidatin der SPD für Linsengericht, und Annette Fehlhauer, Kreistagskandidatin der SPD, bei ihrem Besuch Großartiges entdecken. Denn Schule und Kinderhaus arbeiten mit besonderen Materialien und Unterrichtsformen, die von Dr. Maria Montessori Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden. Angefangen bei den Stühlen und Tischen in Kindergröße über Perlenschnüre zur Veranschaulichung mathematischer Größen bis hin zu geometrischen Figuren und interaktiven Landkarten reichen die beeindruckenden Entwicklungsmaterialien, die von frühester Kindheit an Lernimpulse geben. Um die Materialien und Arbeitsweisen vorzustellen, geben die Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter den Kindern sogenannte Darbietungen. Dann erforschen die Kinder die Lerninhalte selbstständig weiter. „Hilf mir, es selbst zu tun“, lautet daher das Motto im Kinderhaus, erklärt Villwock. In der Grundschule heißt es: „Hilf mir, selbst zu denken“.
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Breite Unterstützung für Astrid Rost
Auf reges Interesse stieß der Unterstützertag für Astrid Rost in Geislitz
Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kamen und damit weit mehr, als die Organisatoren um Michael Neuner erwartet hatten. Der frühere SPD-Bundestagskandidat konnte unter anderem den Vorsitzenden der SPD Main-Kinzig, Andreas Hofmann, und den hessischen Staatssekretär Christoph Degen begrüßen. Auch der Wächtersbacher Bürgermeister Andreas Weiher kam vorbei, um für die SPD-Kandidatin Flagge zu zeigen. Auch viele interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger außerhalb der SPD möchten ihre Entscheidung für Astrid Rost öffentlich machen.
Astrid Rost hat sich in Linsengericht nicht nur durch ihre kommunalpolitische Arbeit Anerkennung verdient. Durch ihre Tätigkeit für den Bildungsträger Aqa, der gerade einen Campus für Auszubildende in Altenhaßlau baut, hat sie sich auch im gesamten Main-Kinzig-Kreis einen Namen gemacht. Das erleichtert die Aufgabe als Bürgermeisterin, da ein direkter Draht zu den Kolleginnen und Kollegen in den Rathäusern der Nachbargemeinden für die oft beschworene interkommunale Zusammenarbeit hilfreich ist. Das Gleiche gilt für den engen Austausch mit Landrat Thorsten Stolz und Landespolitiker wie Christoph Degen und Dr. Josefine Koebe.
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Rost: „Wir brauchen Menschen mit Herz und Haltung“
Der letzte Gang ist der schwerste, heißt es. Im Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal in Gelnhausen will man dem Weg des Sterbens diese Schwere nehmen. Daher stehen die Bedürfnisse der Gäste im Vordergrund, erläuterte Leiter Frank Hieret seinen Besuchern Astrid Rost, Annette Fehlhauer und Gunther Schilling, die die Einrichtung als SPD-Kommunalpolitiker kennenlernen durften. Die Gemeinde Linsengericht, in der die drei aktiv sind, gehörte 2014 zu den ersten Kommunen, die Mitglied des Förderkreises des Hospizes wurden und die Einrichtung seither dauerhaft unterstützen. Vorsitzender des Förderkreises ist Rolf Heggen, der ebenso wie Astrid Rost Beigeordneter im Gemeindevorstand Linsengericht ist.
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Gute Kommunalpolitik braucht starke Kontakte bis nach Berlin
Die Herausforderungen für Linsengericht enden nicht an der Gemeindegrenze. Ob Infrastruktur, Kinderbetreuung, Klimaschutz, Digitalisierung oder finanzielle Ausstattung der Kommunen – viele Entscheidungen werden auf Kreis-, Landes- oder Bundesebene vorbereitet oder getroffen. Genau deshalb engagieren wir uns als ehrenamtliche, kommunalpolitische Mandatsträger in Linsengericht seit Jahren regelmäßig im Austausch mit Mandatsträgern und Dezernenten aus dem Kreis sowie mit Abgeordneten und Ministern auf Landes- und Bundesebene.
Kommunen sind das Fundament unseres demokratischen Gemeinwesens. Damit ihre Anliegen Gehör finden, braucht es persönliche Kontakte, Vertrauen und kontinuierliche Präsenz. Durch den regelmäßigen Austausch stärken wir die Sichtbarkeit unserer Kommune und sorgen dafür, dass ihre spezifischen Bedürfnisse nicht übersehen werden.
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SPD will Folgen von Hitze und Starkregen mildern
Nach dem Schneefall der vergangenen Tage scheinen Hitze und Starkregen als Folgen des Klimawandels weit entfernt. Doch auch die kalten Niederschläge können eine Folge des Klimawandels sein, da die Dynamik in der Atmosphäre zunimmt und sich Wetterlagen verschieben. Das berichtete Victoria Pasternak, Projektleiterin von Arcadis, in der Auftaktveranstaltung zur Klimafolgenanpassung in Gelnhausen, Gründau und Linsengericht. Arcadis ist von den beteiligten Kommunen mit der Aufstellung eines Klimaanpassungskonzepts beauftragt. Finanziert wird das bis August 2027 laufende Projekt vor allem vom Bundesumweltministerium.
Rahul Ingle, Projektleiter des Integrierten Klimaanpassungskonzepts vor Ort, erläuterte die Erstellung des Konzepts als Gemeinschaftsaufgabe, an der alle Akteure in den Kommunen mitwirken sollten. Das nahmen auch Kommunalpolitiker der SPD Linsengericht zum Anlass, in großer Zahl an der Veranstaltung teilzunehmen. Leider waren die anderen Fraktionen der Linsengerichter Gemeindevertretung nicht vertreten, so dass ein fraktionsübergreifender Austausch im interaktiven Programmpunkt nicht möglich war. Das hinderte die SPD-Vertreter allerdings nicht daran, selbst beobachtete Klimafolgen, Ideen und Fragen an die Pinnwand mit Karten der Gemeinde anzuheften.
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Ausbildung und Qualifikation für den Arbeitsmarkt
Bei einem Besuch des Bildungsträgers aQa konnten sich Mandatsträger der SPD Linsengericht unlängst von der wichtigen Brückenfunktion der kreiseigenen Gesellschaft überzeugen. Geschäftsführerin Helmtrud Abs erläuterte eindringlich, warum eine regelmäßige Beschäftigung für die Teilnehmenden an den Maßnahmen der aQa wichtig ist: „Nach Jahren der Arbeitslosigkeit ist es schwer, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen, einen täglichen Rhythmus zu finden und sich zu aktivieren.“
Es gehe darum, (jungen) Menschen eine Perspektive zu bieten, erklärte Abs. Dabei arbeite man zum Beispiel im Bereich Verkauf und Lagerlogistik mit Ausbildungsbetrieben zusammen, biete aber auch Ausbildungen in eigenen Ausbildungswerkstätten in den Bereichen Holz, Konstruktionsmechanik, Metalltechnik, Malen und Lackieren oder im Bereich Büromanagement an.
Mit Aktivierungsmodulen wie Robotik, DigiPass, und Green Vibes sowie Orientierungsthemen wie Mediengestaltung und Social Media, Nachhaltigkeit und KI Spezial treffe man die Interessen der Zielgruppe. Allerdings würden nicht nur junge Menschen ausgebildet und qualifiziert. Auch ältere Teilnehmer suchten durch die Maßnahmen eine weitere Qualifikation und arbeiteten gut mit den jüngeren Auszubildenden zusammen.
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Entfaltung ohne Stress und Zäune
SPD Linsengericht besuchte den Waldkindergarten Eidengesäß
Den Hang herunterrennen und im Wald spielen – die Besucher um SPD-Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost und Bürgermeister Albert Ungermann hätten am liebsten gleich mitgemacht. Zu Besuch im Waldkindergarten Eidengesäß konnten sich Vertreter der SPD Linsengericht ein Bild von dem beliebten Betreuungskonzept machen. Gründerin Berit Zeber erläuterte: „Zäune haben wir hier nicht. Wir vereinbaren mit den Kindern klare Regeln.“ Man müsse Kindern auch etwas zutrauen. Dazu gehörten Freiräume, um Abenteuer erleben zu können und auch mit scharfen Messern zu schnitzen.
Zeber blickte zurück auf 30 wechselvolle Jahre seit der Gründung des ersten Waldkindergartens in Gelnhausen. Der Anfang sei schwierig gewesen, da es in Gelnhausen genügend Kapazitäten gegeben habe und die finanzielle Unterstützung fehlte. Das habe sich aber deutlich geändert, denn das Konzept der naturnahen Kinderbetreuung werde immer beliebter. So fehle es weder an Kindern noch an Bewerbungen für die Einrichtungen.
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Abfall vermeiden oder besser nutzen
SPD-Kommunalpolitiker besuchen den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft in Hailer
Das Abfallwirtschaftszentrum Hailer prägt mit seinem großflächigen Deponiegelände den Blick aus Linsengericht in Richtung Frankfurt. Um sich ein genaueres Bild von den vielfältigen Entsorgungsaufgaben des kreiseigenen Betriebs zu machen, besuchten Kommunalpolitiker der SPD Linsengericht die Einrichtung. Für Linsengerichts Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost war der Besuch quasi ein Heimspiel. Als Projektleiterin der AQA kennt sie die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen aus der täglichen Praxis. In der AQA werden beispielsweise Elektronikprodukte, die in Hailer abgegeben werden, weiter verwertet.
Betriebsleiter Jochen Hemmer präsentierte den Kommunalpolitikern die Geschichte und heutige Leistungsfähigkeit der kreiseigenen Einrichtung. Die ursprünglich als sogenannte Bürgermeisterdeponie gestartete Abfallsammelstelle wurde aufwändig abgedichtet und mit Gasbrunnen zur Abführung der Deponiegase versehen. Heute kann sie beeindruckende Zahlen vorweisen: 30.000 Tonnen Hausmüll landen jährlich in den Sammelfahrzeugen der Entsorger und werden in Hailer umgeschlagen. Die Abfälle werden angeliefert und anschließend in größeren Einheiten in das Müllheizkraftwerk Offenbach geliefert. So würden 50.000 Kilometer Transportleistung gespart, berichtet Abfallberater Frank Spies, der die anschließende Führung übernahm. Sperrmüll und Wertstoffe sammelt das Abfallwirtschaftszentrum getrennt davon und sortiert die nutzbaren Rohstoffe aus.
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Neues Hausarztzentrum planmäßig eröffnet
Mit einer Punktlandung startete zu Jahresbeginn das neue Hausarztzentrum Linsengericht. Bauherr und Betreiber sind ebenso stolz über die gelungene Umsetzung wie die Vertreter der Gemeinde. Es sei ein „großer und zugleich historischer Tag für Linsengericht“, waren sich der erste Beigeordnete Markus Luderer und Michael Bollmann, Vorsitzender der Gemeindevertretung, einig. Gemeinsam mit allen Anwesenden freuten sie sich anlässlich der offiziellen Einweihung am 2. Januar 2026 über das gelungene Projekt. Man habe großen Respekt vor dem Mut, ein solches Projekt anzugehen. Die hohen Investitionen böten nun die Chance, die ärztliche Versorgung in der Gemeinde langfristig zu stärken. „Wir haben das Vorhaben von Anfang an von der Gemeinde begleitet und unterstützt“, hielten Luderer und Bollmann fest.
Dabei war es alles andere als einfach, gegen teilweise heftige Proteste aus der Opposition in der Gemeindevertretung die Bebauung am ehemaligen Festplatz in Altenhaßlau durchzusetzen. Probebohrungen hatten jedoch ergeben, dass keine Bedenken bestehen, auf dem Gelände der ehemaligen Erdaushub- und Bauschuttdeponie zu bauen. Am Ende wurde am 28.09.2021 in der Sitzung der Gemeindevertretung sogar eine namentliche Abstimmung der Opposition beantragt. Doch mit den Stimmen von SPD und GRÜNEN konnte ein knapper Mehrheitsbeschluss pro Grundstücksverkauf gefasst und damit der Weg zum Neubau eines Hausarztzentrums geebnet werden.
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Sauberes Wasser braucht moderne Technik
Ausbaupläne der Kläranlage Lieblos beschäftigt Linsengerichter SPD-Fraktion
Nach dem bereits die Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD-Linsengericht bei der Kläranlage zu Besuch war, hat Erhard Hartmann - als Linsengerichter Delegierter im Abwasserverband – in Abstimmung mit dem Betriebsleiter nach der letzten Sitzung im November 2025 eine Abordnung der SPD-Linsengericht zur Besichtigung unserer Kläranlage eingeladen. Hintergrund sind die in dieser Sitzung beschlossenen umfangreichen Investitionen für die nächsten Jahre.
In den kommenden Jahren stehen die Sanierung und Weiterentwicklung der Kläranlage Lieblos auf dem Programm. Die am Abwasserverband Gelnhausen beteiligte Kommune Linsengericht wird dazu einen finanziellen Beitrag leisten, sagte Bürgermeister Albert Ungermann bei einer Besichtigung.
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Linsengericht soll für Unternehmen attraktiv bleiben
In der aktuellen Diskussion um die Standortbedingungen heimischer Unternehmen bezieht Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost (SPD) eine klare Position. „Wir müssen in Politik und Verwaltung gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft organisieren“, fordert Rost. „Dazu gehören neben einer schnellen und zielorientierten Reaktion auf die täglichen Anliegen der Unternehmen auch ein regelmäßiger Austausch mit den Gewerbetreibenden vor Ort.“
Zu einem ersten Austausch mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern traf sich Rost am vergangenen Freitag in Hanau mit Selina Lukas, Abteilungsleiterin Kommunikation und Standort, sowie mit Kristine Martel, zuständig für Daten und Statistik in der IHK. Auf dem Tisch lagen die wirtschaftlichen Eckdaten für die Gemeinde Linsengericht, die einen beachtlichen Anstieg der Gewerbesteuer bei gleichzeitig steigender Verschuldung in den vergangenen Jahren zeigten. Da wird deutlich, was eine florierende Wirtschaft zur finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde beitragen kann, betonte Rost.
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